‚Persönliche Frömmigkeit’

Funktion und Bedeutung individueller Gotteskontakte im interdisziplinären Dialog

Das Bedürfnis nach einem individuellen Kontakt mit dem Übernatürlichem war und ist ein immerwährendes Phänomen unserer Gesellschaft. Gerade in Zeiten privater wie kollektiver Krisen wird dieses Bedürfnis augenscheinlich umso dringlicher.
Ein ursprünglich in der Ägyptologie formulierter Begriff veranschaulicht diesen individuellen Gotteskontakt: die ‚Persönliche Frömmigkeit’. Sie beschreibt das Verlangen des Einzelnen zur Gottesnähe und somit eine ganz eigene Verbindung zwischen dem Mensch und dem Göttlichen.
Dieses individuelle Gotterleben kann neben dem Alten Ägypten auch in zahlreichen weiteren antiken und nachantiken Kulturen wie auch in unserer heutigen Zeit festgestellt werden.

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